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Ein Traum wird wahr / Mein Weg zum Tennis-Stipendium

6. April 2026 durch
Ein Traum wird wahr / Mein Weg zum Tennis-Stipendium
Colegio Alemán de Sevilla, Colegio Alemán Sevilla - Equipo @aufnahme
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Ein Traum wird wahr 

Schon seit vielen Jahren weiß ich, dass ich Schauspielerin werden möchte. Ich erinnere mich noch daran, als man uns in einigen Grundschulklassen sagte, dass wir ein Theaterstück aufführen würden, und alle sich beschwerten, während ich innerlich total aufgeregt war und mich darauf freute. Für mich bedeutet Schauspiel nicht nur Texte auswendig zu lernen, sondern Gefühle zu zeigen, Geschichten zu erzählen und Menschen zu berühren. Auf der Bühne kann ich in verschiedene Rollen schlüpfen und neue Perspektiven entdecken. Deshalb habe ich mich entschieden, nach Hamburg zu gehen, um dort Schauspiel zu studieren.

Hamburg ist eine Stadt mit einer großen Theatertradition und vielen kulturellen Möglichkeiten. Ich freue mich darauf, neue Techniken zu lernen, mich künstlerisch weiterzuentwickeln und Menschen kennenzulernen, die die gleiche Leidenschaft für Schauspiel haben wie ich. Natürlich ist dieser Schritt auch ein bisschen mit Unsicherheit verbunden, weil ich meine Familie, meine Freunde und mein gewohntes Umfeld verlasse. Aber gleichzeitig ist es eine große Chance, meinen Traum zu verfolgen.

Mein Weg bis hierhin wäre ohne meine Schule nicht möglich gewesen. Die Lehrerinnen und Lehrer haben mich immer unterstützt und mir Mut gemacht, meinen eigenen Weg zu gehen. Durch Theaterstücke, Präsentationen, Projekte, Austausche und schulische Aktivitäten habe ich gelernt, vor anderen zu sprechen, selbstbewusst aufzutreten und an mich zu glauben. Außerdem bin ich dankbar, dass ich in der Schule Sprachdiplome machen konnte, auf Deutsch und auf Englisch, die mir ebenfalls sehr geholfen haben und mir viele Türen geöffnet haben. 

Auch wenn ich bald in Deutschland leben werde und meine beste Freundin in die USA geht, wissen wir beide, dass unsere Freundschaft bleibt. Wir werden uns besuchen und immer gegenseitig unterstützen – egal wie viele Kilometer zwischen uns liegen.

Mein Weg zum Tennis-Stipendium 

Tennis ist schon seit vielen Jahren ein wichtiger Teil meines Lebens, und ich habe unzählige Stunden auf dem Platz verbracht, trainiert, an Turnieren teilgenommen und gelernt, mit Siegen und Verlusten umzugehen. Deshalb war es immer mein Traum, mein Studium mit meiner Leidenschaft zum Tennis zu kombinieren. Jetzt habe ich die Möglichkeit, diesen Traum zu verwirklichen: Ich habe ein Tennis-Stipendium für eine Universität in Ohio in den USA bekommen.

Diese Chance bedeutet mir sehr viel, denn in den USA kann ich gleichzeitig studieren und Teil eines College-Tennis Teams sein. Das wird sicher eine große Herausforderung, weil ich Training, Wettkämpfe und Studium miteinander verbinden muss. Aber genau darauf freue ich mich: mich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu sammeln und mein Bestes zu geben – sowohl auf dem Tennisplatz als auch im Studium.

Auch meine Schule hat eine wichtige Rolle auf diesem Weg gespielt. Hier habe ich gelernt, diszipliniert zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und meine Ziele ernst zu nehmen. Die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer hat mir geholfen, Schule und Sport zu verbinden und immer weiterzumachen.

Obwohl meine Freundin nach Hamburg geht und ich in die USA ziehe, wissen wir, dass unsere Freundschaft stark genug ist, die räumliche Distanz zu überwinden. Wir werden regelmäßig miteinander sprechen, uns besuchen, wenn es möglich ist, und uns weiterhin gegenseitig motivieren. Die Entfernung wird uns nicht trennen – sie wird unsere Freundschaft nur noch besonderer machen.

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